Donnerstag, 20. September 2012

Zeiten, wenn das Lesen stirbt


Nur ein kurzer Hinweis auf einen langen und wahrhaft bewegenden Artikel im neuen Cicero, über Epochen (wie die unsere), wo etwas unwiderbringlich vergeht - das Lesen, die Literatur, die Fähigkeit, Bücher miteinander sprechen zu lassen.

"Das Ende des Buches und was wir verlieren", von Thomas Hettche,

hier online zu lesen.

 Das passt natürlich alles zu vielen Ideen, die ich in den letzten Wochen hier auf der Habichtsburg ventiliert habe. Ehrlich, ich hatte mehrmals einen Kloß im Hals beim Lesen (speziell bei der Schilderung des 4. und 5. Jahrhunderts). Und dass wir heute keinen längeren Text mehr lesen können, weil uns die Links fehlen.... brrr, mea culpa.

Freue mich über Rückmeldungen.

1 Kommentar:

  1. Danke für diesen Link zu dem Hettche-Text, der, wie ich sehe, in dessen neuem Essaybuch enthalten ist. Das Thema "Lesen" gehört genuin zu den bibliomanen Themen, die mich seit 20 Jahren am meisten faszinieren. Und Hettche hat mit seinem Abgesang sehr kluge Aussagen getroffen. Wie sehr, seitdem ich im Internet bin, also seit 18 Jahren, meine Lesefähigkeit den Bach herunter geht, merke ich immer wieder aufs Hochnotpeinlichste. Obwohl ich seit kurzem dem E-Book auf den Leim gehe (oder aufs Byte?), bin ich gezwungen, dieses Faible zu überdenken, um vielleicht Reste meines Lesevermögens zu konservieren.

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